varberg, schweden, 13.09.2013

es ist kurz vor drei in der nacht. das telefon klingelt:“ fahre gerade auf den parkplatz vom hafen.“. jens ist angekommen. vor uns liegen der trollhaettekanal, goeta aelv, goeteborg und die goeteborger schaeren…
der bau des trollhaettekanals erfolgte beinahe zeitgleich mit dem des goetakanals anfang des 19. jahrhunderts. jedoch behielt dieser seine wirtschaftliche bedeutung und so sind hier in trollhaettan drei generationen von schleusen nebeneinander sichtbar. die heutigen haben einen hub von bis zu 11 metern, das ist die hoehe meines mastes; deutlich andere dimensionen als im goetakanal.
am fuss der alten schleusen erwartet uns ein wunderschoener, geschuetzter platz fuer die nacht.
wir heizen den grill an…

 

 

die bohusfestning kommt in sicht. eine im 14. jahrhundert errichtete festung noerdlich von goeteborg. wie oft bin ich an dieser festung mit dem auto vorbeigefahren, wie oft war ihr anblick zeichen fuer das baldige erreichen des urlaubszieles. und nun liegen wir mit dem boot in dem natuerlichem burggraben und springen in das kuehle nass. klasse!

 

 

 

mit goeteborg erreichen wir schwedens zweitgroesste stadt. wir beide kennen goeteborg schon, trotzdem macht es spass wieder durch die stadt zu laufen. und wir treffen meinen vetter philipp mit frau tina und tochter lilia. zum mittagessen, zum abendessen. man sieht sich viel zu selten…
den zweiten tag in goeteborg versuche ich dem problem meiner batterie auf die schliche zu kommen. sie stellt seit einiger zeit nur noch 20% ihrer urspruenglichen energie zur verfuegung. tendenz abnehmend.
grund und loesung ist bis jetzt nicht gefunden und so hoffe ich, dass sie noch bis zum ende durchhaelt…

… wir segeln raus in die inselwelt. seitenwechselende.